Was kostet uns ein Imagefilm?

So setzten sich die Kosten für einen Imagefilm zusammen

Was kostet ein Imagefilm?

Die Kosten für einen Imagefilm hängen von vielen individuellen Faktoren ab. Die anfallenden Fixkosten von Imagevideos sind meistens überschaubar, die variablen Kosten, dort wo unsere Kreativität ins Spiel kommt fallen dagegen stärker aus. Die kreative Arbeit an einem Imagefilm braucht eins vor allem: Zeit. Unsere Kreativleistung ist bei allen drei Abschnitten zu finden: Während der Konzeptionsphase in der Vorproduktion, während des Drehs und während der Post-Produktion.

Der Großteil der Kosten entsteht nicht beim Dreh selber, sondern davor und danach, bei der Vorarbeit und Nachbearbeitung des gedrehten Materials.

Fixpreise schränken nicht nur unsere Kreativität ein, sondern auch Ihre Wünsche als Kunde

Kosten-Nutzen eines Imagefilms

Hat man sich für einen Imagefilm entschieden, dann verfolgt man damit nicht gerade kleine Ziele. Wie der Name sagt, ist der Imagefilm für Imagebildung und Markenbildung des Unternehmens bzw. der Marke verantwortlich. Das kann man nicht - wie der Magier das Kaninchen - einfach mal aus dem Hut zaubern. Wenn Sie und Ihr Unternehmen hohe Ansprüche an Selbiges haben, dann wird sich das auch auf die Kosten des Videos auswirken.

    Die Kostenstelle Konzeption und Vorproduktion

    Bevor wir eine Kamera anfassen und das Licht einschalten, brauchen wir ein Konzept. Wir müssen gemeinsam herausfinden: Was wollen Sie mit dem Video erreichen? Welche Botschaft soll vermittelt werden? Was ist die Message. Ohne schöne Geschichte geht nichts. Story und Konzept tragen den Film, machen ihn erst interessant.

    In dieser Phase geht es darum sich mit dem Thema und dem Unternehmen eingehend auseinanderzusetzen. Zum Beispiel besichtigen wir Ihr Unternehmen, bestimmen Locations und Orte für den Dreh. Wir machen uns ein Bild und wägend ab, wo man was umsetzen kann. Hier bekommen wir ein Gefühl dafür, was Sie erzählen wollen und was Ihnen wichtig ist. Wir wissen aber auch wie sich das in Filmminuten ausdrücken wird. In der Kürze liegt die Würze. Lange Filme gibt es nur im Kino, die Aufmerksamkeitsspanne im Internet und auf Youtube ist leider sehr gering.

    Zur Vorproduktion gehört auch die Zeitplanung. Wann drehen wir, wo drehen wir und wie lange? Passt das in die Urlaubsplanung, sind Mitarbeiter als Statisten einsetzbar, sind Entscheidungsträger anwesend. Das ist nur ein Teil wichtiger Fragen, für die optimale Planung des Projektes.

    Natürlich fließt schon sehr viel kreative Arbeit in die Vorproduktion, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Hier entstehen erste Entwürfe des Storyboards, Konzepte für Sprechertexte, die Stimme des Sprechers und Musikauswahl. Unsere Birne glüht hier kräftig, um die Idee in eine unvergessliche Botschaft zu verwandeln, die bei Ihrer Zielgruppe im Gedächtnis bleibt.

      Storyboard eines Imagefilms
      Storyboard eines Imagefilms

      Die Kosten des Dreh

      Alles optimal geplant, das Drehbuch in der Tasche. Ab ins Auto und los geht’s. Endlich ACTION! Bei einem Imagefilm handelt es sich meistens um einen Realdreh, also mit menschen vor Ort. Hier gibt es aber auch große Unterschiede, was die finanzielle Umsetzung angeht, die Kosten können hier sehr variabel sein. Von preisgünstig bis aufwendig kann alles dabei sein. Sehr hochwertige Kamera (z.B. Red, Arri), Kamera-Kran oder Dolly (Kamera auf Schienen) erfordert Manpower.

      Folgende Faktoren fallen also für den Dreh an:

      • Anreise und Unterkunft des Teams
      • Miete für Equipment und Technik
      • Logistik, Mietwagen für das Equipment und Personal
      • die Arbeitszeit am Set (Regisseur, Schauspieler, Kameraleute, Stylist uvm.)
      • Kulissenbau und Requisiten

      Ein paar der Punkte sind optional und richten sich nach dem im Vorhinein geplanten und beschlossenem Konzept und dem daraus resultierenden Produktionsplan. Für gewisse Produktionen gibt es auch Komplettpreise, ist das nicht der Fall werden Personalkosten und Equipment von uns mit einem Tagessatz für den Drehtag berechnet. Die Gesamtkosten setzten sich folglich aus der Anzahl der Drehtage und der Equipmentkosten zusammen. Dazu kommen eventuell noch Kosten für die Location, Verpflegung/Catering uvm.

        Location im Ausland und im Schnee. Ganz schhön kalt.
        Location im schönen warmen Süden.
        Location hier in Deutschland. Nicht ganz so kostenintensiv wie im Ausland.
        Gemietete Technik
        Gemietete Technik

        Die Kostenstelle Post-Produktion

        Für die Nachbearbeitung braucht es natürlich nicht das ganze Drehteam, was am Set zu Gange war. In der Regel ist das einer von uns bzw. der Regisseur, der kennt den kompletten Ablauf, das Drehbuch und begleitet das Projekt bis zum Schluss. Normalerweise ist es in der Branche üblich die Nacharbeit pro bearbeiteter Minute Film abzurechnen. Um so länger der Film wird, um so teurer wird er.

        Bei den verschiedenen Arten der Filmproduktion hat das auch seinen Sinn. Wir sind allerdings davon abgekommen. Die gesammelte Erfahrung hat uns gezeigt, dass man auch mit Stundensätzen gut zurecht kommt. Vor allem aus kreativer Sicht, kann man Stunden flexibler verteilen und verschieben, ohne das sich erstmal die Gesamtkosten verändern. Bei unseren Agenturleistungen ist da auch nicht anders. Als Kreativer ist man dadurch gefühlt freier, alle haben die Kosten besser im Blick und wir sind auf Unvorhersehbares besser vorbereitet. Am Ende zählt das Ergebnis.

        Gerade im Filmschnitt, bei 2D- und 3D-Animationen, Farbkorrekturen und Color-Grading ist viel Kreativität gefragt. Bei uns ist das nie Arbeit von der Stange. Das sind immerhin der Abschnitt, wo die Geschichte ihren Zusammenhang und den Look bekommt. Das gefilmte Material bekommt durch Farben, OV-Sprecher, Animationen, Grafiken und Musik erst die Emotionen und Gefühle das es benötigt, um die Geschichte zu erzählen.

        Jetzt können Sie sicher nachvollziehen, warum Kosten entstehen und warum in dieser Höhe. Abhängig vom Kundenwunsch wird ein Imagevideo in der Regel zwischen 8.000 und 65.000 Euro kosten. Eine komplette Produktion mit allen Kosten aber 150.000 Euro. Das Budget ist ausschlaggebend für die Qualität des Films und die Möglichkeiten, die wir als Kreative einsetzen können, um Ihre Geschichte zu erzählen. Natürlich gehts auch günstiger. Vielleicht als Studiodreh oder Erklärfilm. Sie sollten sich aber bewusst sein, ein Imagefilm ist eine langfristige Investition. Wie ein Auto, ein Mitarbeiter oder eine neue, bessere Maschine in der Produktion.

          Und noch mal Zusammengefasst:

          tl;dr - to long, didn’t read

          1. Wer beim Imagefilm am falschen Ende spart, kann ein jahrelang aufgebautes Image der Marke zerstören
          2. Der Große Batzen des Budges geht nicht beim Filmdreh drauf
          3. Kosten entstehen vor allen während der Vorproduktion und Post-Produktion
          4. Konzeptionelle Vorarbeit, das Brainstorming für die Geschichte ist es das A-und-O
          5. Besichtigung vor Ort, detaillierte Erklärung von Produktion, genaue Einweisung sind wichtig für die kreative und konzeptionelle Phase
          6. Am Drehtag und Set selber ist das Equipment und die Technik der finanzieller Faktor
          7. Für einen professionellen Auftritt sollte man keine Kosten und Mühen scheuen, die meiste Mühe am Set hat eh das Produktionsteam
          8. Um Kosten gering zu halten, sollten Räumlichkeiten in einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt werden. Bei Film gibt es nur bedingt oder gar kein Photoshop. Alles andere wird schnell sehr teuer

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